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Pfusch am Bau

Folge 1

Pfusch am Bau

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Pfusch am Bau geht in die 10. Staffel! Über 150 Häuser und Wohnungen hat der Bau-Profi Günther Nussbaum in den letzten fünf Jahren im Rahmen der Sendung bereits begutachtet! Bei etlichen Fällen konnte der EU-Bausachverständige zwischen den Baufirmen und den betroffenen Familien vermitteln. Nach jahrelangen Streitigkeiten wurde endlich saniert. Auch in der neuen Staffel steht Günther Nussbaum verzweifelten Bauherren mit Rat und Tat zur Seite und sagt Schimmel, feuchten Kellern, Mauerrissen und anderen Baumängeln den Kampf an. Doch der Experte deckt nicht nur Fehler auf: Er konfrontiert die Baufirmen und lässt sich von bissigen Anwaltsbriefen der Bauunternehmer nicht einschüchtern. In Kärnten ist für Mario Skubel und Lydia Glanznig der Traum eines modernen Holz-Bungalows mit integrierte Solar- und Photovoltaikanlage zum Albtraum geworden. Die Bodenplatte ragt rüber und auch sonst entspricht das Gebäude nicht dem, was sich der Bauherr erwartet hatte. Die Wohnfläche ist kleiner als in den Plänen und auch sonst sind viele Arbeiten nicht mängelfrei ausgeführt. Mario Skubel verweigerte deshalb die letzte Bauabschnittszahlung des 186 000 Euro teuren Baus. Der Bauträger ist inzwischen vom Vertrag zurückgetreten, seit mehreren Monaten steht alles still, kommuniziert wird ausschließlich über Anwälte. Als Günther Nussbaum zusammen mit einem Fachmann für Solaranlagen das Haus begutachtet, traut der Sachverständige seinen Augen nicht. Wirksame Schlagregenabdichtungen bei Fenstern und Türen fehlen, die zu groß betonierte Bodenplatte ist eine enorme Wärmebrücke und der Sockelbereich ist nicht abgeschlossen. Die Gebäudeabdichtung des Holzhauses ist ein Trauerspiel und lässt sich mit der Hand ablösen. Der Sachverständige fürchtet, dass große Mengen Wasser bereits in das Gebäude eingedrungen sind und öffnet die Fassade. Erste Tiere haben es sich in der Dämmung bereits gemütlich gemacht. Der Sachverständige befürchtet daher schon Schlimmes, als es auf das Dach geht. Leider bewahrheiten sich seine Sorgen: Schimmel wuchert bereits in den Lüftungsschächten des Neubaus. Das Fazit des Sachverständigen ist bedrückend - an allen Ecken muss saniert werden. Der Schaden beträgt etwa 100.000 Euro. Der Geschädigte ist mit den Nerven am Ende. Günther Nussbaum sucht deshalb gleich den Kontakt zum Bauträger. Wird der zu dem Schaden stehen? Für rund 280 000 Euro hat sich Sabine Flich Engau im Jahr 2007 ein als Reihenhaus geplantes Ziegelmassivhaus gekauft. Doch da sich keine weiteren Bauinteressenten fanden und alle Reihenhäuser nacheinander, nach Beauftragung gebaut werden sollten, steht ihr Eckreihenhaus im niederösterreichischen Ternitz bis heute alleine da. Inzwischen wurde das Reihenhaus zu einem Einfamilienhaus umbenannt und die ursprüngliche Gemeinschaftswand mit zusätzlicher Dämmung verstärkt. Diese bereitet der Eigentümerin jedoch Sorgen, denn die Wand kühlt viel mehr ab, außerdem hat sich ein Riss gebildet. Hinzu kommt, dass der Kamin offenbar undicht ist, Feuchtigkeit zieht bereits bei der Wand hoch. Daher soll Günther Nussbaum nach dem Rechten sehen. Der macht sich sofort auf die Fehlersuche und sorgt sogar dafür, dass die ehemaligen Beteiligten zur Baustelle kommen.

Reportage | A 2014