1
2
Teilen
Pfusch am Bau

Pfusch am Bau - Staffel 10 Folge 8

Staffel 10Episode 8

Für rund 400.000 Euro wollte sich Catrin Friedrich in Salzburg den Traum vom Eigenheim erfüllen. Mit dem Fertigteilhaus oben ist die Anästhesistin auch zufrieden. Die Probleme gibt es offenbar beim Keller. Dieser scheint nicht richtig dicht zu sein – außerdem fehlt beim Hang eine Stützmauer. Catrin Friedrich meint, dass die Stützmauer im Angebot des Kellerbauers inkludiert gewesen sei, der Handwerker selbst sieht das anders. Fakt ist, dass das Haus ohne ausreichende Stützmauer errichtet wurde. Das könnte bald gefährlich werden, denn durch die vielen Regenfälle hat sich das Erdreich im Hang aufgeweicht, die Erde bewegt sich. Große Gesteinsbrocken und Erdreich sind schon zum Haus gerutscht. Catrin Friedrich hat Angst, dass die Straße, die nahe oberhalb ihres Grundstückes verläuft, auch ins Rutschen gerät. Sie hofft deshalb auf die Expertenmeinung von Günther Nussbaum. Dieser kommt in Begleitung eines Geologen auf die Baustelle. Bei der Begehung wird schnell klar: hier darf nicht mehr lange zugewartet werden. Der Geologe schlägt eine Steinschlichtung als Hangsicherung vor. Doch wer trägt die Kosten dafür?

Im niederösterreichischen Absdorf kaufte sich die fünfköpfige Familie Miksche 2011 ein altes Bauernhaus. Dieses war im Lauf der Jahrzehnte immer wieder erweitert und saniert worden. Zuerst sah auch alles sauber aus, doch dann wollten sie die Wände neu streichen und dabei tauchte eine böse Überraschung auf. Denn in den Wänden sprießte der Schimmel. Vor allem im Schlafzimmer – und am allerschlimmsten – auch im Kinderzimmer. Die Miksches könne sich das nicht recht erklären, denn sie wissen eigentlich, dass man ausreichend Lüften muss, um Schimmelbildung zu vermeiden. Außerdem soll von den Vorbesitzern angeblich ein Teil des Hauses sogar schon einmal trockengelegt worden sein. Also rufen sie Bausachverständigen Günther Nussbaum zu Hilfe.

Dieser ist bekanntermaßen ein Schimmel-Experte und auch ein Fan von alten Häusern. Er weiß genau, worauf man bei der alten Bausubstanz achten muss. Bei der Begutachtung steigt ihm gleich ein beißender Geruch in die Nase. Woran sich die Miksches bereits gewöhnt haben, ist für den Bausachverständigen besorgniserregend, denn der Schimmel ist viel zu massiv ausgeprägt, als dass man ihn einfach nur abwaschen könnte: Hier ist Gefahr im Verzug!