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24 Stunden - Polizeieinsatz in Graz

Folge 6

24 Stunden - Polizeieinsatz in Graz

Folge 6

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In der Grazer Polizeiinspektion Karlauerstraße geht ein brisanter Hinweis ein: ein Mann hat auf der Terrasse einer gegenüberliegenden Wohnanlage eine Marihuana-Plantage entdeckt und diese auf Fotos festgehalten. Sogar der vermeintliche Besitzer ist beim Gießen der Pflanzen auf einem der zugesendeten Bilder zu sehen. Die Beamten fahren zu dem Wohnhaus und können dort tatsächlich mehrere Marihuana-Pflanzen sicherstellen. Durch die Befragung von Hausbewohnern hoffen die Polizisten Hinweise auf den Besitzer zu bekommen und herauszufinden in welcher Wohnung er lebt. Dem Mann droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren, sollte es sich um gewerbsmäßigen Anbau handeln sogar von bis zu zehn Jahren. Auch bei einer weiteren Amtshandlung macht sich die Aufmerksamkeit eines Grazer Hausbewohners bezahlt. Dieser verständigt die Polizei weil er die Kinder seiner Nachbarin oft stundenlang schreien und weinen hört. Der Mann hat seine Beobachtungen mit genauer Angabe des Datums und der Uhrzeit per Handy aufgezeichnet. Die Beamten treffen die Mutter in der Wohnung an und stellen sie zur Rede. Die Frau will von Problemen in der Familie oder davon, dass sie mit ihren beiden Kleinkindern überfordert ist, nichts wissen. Den Polizisten bietet sich jedoch ein ganz anderes Bild, denn kaum betreten sie die Wohnung, läuft eines der Kinder auf Inspektorin Lisa zu und umarmt sie weinend... Außerdem bereiten sich die Beamten der Inspektion Karlauerstraße auf einen nächtlichen Teameinsatz vor. Ein bereits seit längerer Zeit leerstehenden Haus soll Personen, die in Graz zum Betteln gezwungen werden, als Unterschlupf dienen. Gemeinsam mit der Grazer Sektor-Streife kontrollieren die Polizisten das Haus. Tatsächlich treffen sie in den kahlen Räumen dutzende Menschen an, darunter viele kleine Kinder. Den Beamten bietet sich ein katastrophales Bild, die Räume sind nur notdürftig eingerichtet und dienen als Schlaf- und Wohnraum genauso wie als Toilette. Riesige Müllberge sind im und um das gesamte Haus verteilt. Das Polizeiteam zeigt sich schockiert darüber unter welchen Bedingungen die Menschen leben müssen und die Hausdurchsuchung fällt ihnen alles andere als leicht. Am helllichten Tag werden die Grazer Polizeibeamten zu einer Privatparty gerufen, die ausgeufert zu sein scheint. Eine junge Frau hat die Polizei verständigt, nachdem der Gastgeber sie am Hals verletzt und an den Haaren gezogen hat. Der Grund dafür: ihr Liederwunsch, dem der Mann nicht nachgehen wollte. Die Polizisten konfrontieren den Mann mit den Anschuldigungen. Er gibt zwar zu die Frau aus der Wohnung geworfen zu haben, von einer Verletzung will er jedoch nichts wissen. Als ihm die Beamten mitteilen, dass ihn eine Anzeige wegen Körperverletzung erwartet, reagiert er aggressiv und fordert eine Gegenanzeige ein.

Reportage | A 2014