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So denkt Österreich

So denkt Österreich - Staffel 2 Folge 7

Staffel 2Episode 7

Karl, ein Bauer aus Niederösterreich, hat seine ganz eigene Theorie zur Wohlstandssituation im Land: wir verarmen im Luxus. Als Beispiel dient ihm seine eigene Kindheit. Da lebten sie sehr bescheiden und hatten nicht einmal Maschinen um die Felder zu bestellen, lediglich ein Pferd. Dennoch hat er sich nie so arm gefühlt, wie viele Menschen in unserer heutigen Konsumgesellschaft zu sein vorgeben. Zu Themen wie diesem fehlt ihm der Austausch mit seiner verstorbenen Frau. Mit ihr hatte er einst sogar eine Weltreise gemacht.

Jonas vertritt die junge Generation. Der Student kritisiert, dass in vielen Teilen der Welt zu wenig liberal mit Homosexuellen umgegangen wird. Generell fehlt es der Menschheit an Leichtigkeit und Humor. Denn, so seine Theorie, viele Dinge wären einfacher zu bewältigen wenn wir nicht alles so schrecklich ernst nehmen würden.

Peter und Ingrid aus Tirol sind überzeugt, dass jeder in Österreich ein Recht auf Wohlstand haben sollte. Dann wäre vieles besser. Doch speziell in Tirol ist das Gegenteil der Fall. Grundstücke werden immer teurer und sind für die Jungen schlicht nicht mehr leistbar. Hier muss sich was ändern.

Elfriede widmet sich mit Leidenschaft dem allgegenwärtigen Thema Ausländer. Sie findet diese nicht so schlimm, wie oft propagiert wird. Viele hätten sich schon viel besser integriert als das früher der Fall war. Sie selbst hat sich schon immer insbesondere für Afrika interessiert und sogar damit geliebäugelt einen Afrikaner zu heiraten. Die Haarpracht, ihre „Krausköpfe“ haben es ihr einfach angetan.