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Die Bergrettung

Die Bergrettung - Staffel 1 Folge 7 - Sturz in eine Gletscherspalte

Staffel 1Episode 7

Ein Alarm erreicht den Bergretter Sepp Rieger. Offenbar ist ein Tourist in eine tiefe Eisspalte des Großglockner Gletschergebietes gestürzt. Sepp, der das Gebiet kennt, wie sonst kaum einer, ruft sofort seine Bergrettungs-Mannschaft zusammen. Schnell brechen die Männer auf und erreichen die Gletscherzunge, die sie zu Fuß überqueren müssen. Sepp Rieger weiß, die größte Gefahr für den Verunfallten ist Unterkühlung. Trotz des milden Sommertages hat es in den Spalten des ewigen Eises nur 0 Grad, zu kalt für einen Verletzten, um lange überleben zu können.

Hannes Millinger lebt als Landwirt in der idyllischen Gegend um St. Johann in den Tiroler Bergen. Er ist auch leidenschaftlicher Bergretter und opfert dieser ehrenamtlichen Arbeit viel Zeit. Als ein Alarm ihn erreicht, eilt er sofort in die Zentrale der St. Johanner Bergrettung und übernimmt die Einsatzleitung für einen herausfordernden Fall: Ein Wanderer ist über eine Felsklippe gestürzt und verletzt unter einem Vorsprung zu liegen gekommen. Auf Zurufe reagiert der Verunfallte nicht, also ist eine schnelle Rettungsaktion geboten.

Und, im Vorarlberger Örtchen Bezau hat sich ein Holzfäller bei der Arbeit verletzt. Elmar Flatz leitet den Einsatz, den er mit nur drei weiteren Männern bestehen muss, denn mehr Leute sind an diesem Wochentag nicht abkömmlich. Schnell erreichen die Vier das Waldstück, wo der Mann gearbeitet hat. Elmars schlimmste Befürchtung trifft ein: Der abschüssige Wald mündet in einem steilen Abhang. Tatsächlich ist der Holzfäller diesen hinabgestürzt. Das Problem der Bergretter ist nun, dass sie zu wenige sind, um den Verletzten über die Steilkante hinauf zu seilen. Also müssen sie im unwegsamen Gelände einen anderen Weg finden, den Mann möglichst schnell zu einem Arzt zu bringen.