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Wiener Geschichten

Wiener Geschichten - Staffel 1 Folge 2

Staffel 1Episode 2

Dieses Mal besuchen die "Wiener Geschichten" den ersten Wiener Tierfriedhof im 11. Bezirk. Seit 2011 haben Herrchen und Frauchen hier die Möglichkeit eine letzte Ruhestätte für ihren vierbeinigen Liebling zu schaffen. Ein Aufbahrungsraum, verschiedene Sarg- und Urnendesigns sowie die Möglichkeit einer Verabschiedungszeremonie sollen keinen Wunsch der Tierbesitzer offen lassen. Hundebesitzer Kurt war einer der Ersten, der sein Haustier hier bestatten hat lassen und besucht das Grab von Hündin Denise mindestens zwei Mal pro Woche. Seine Tierliebe kennt auch nach dem Tod des Vierbeiners keine Grenzen, so ist er um näher beim Grab seines Haustiers zu sein sogar wieder zu seiner Mutter gezogen, die in unmittelbarer Nähe zum Tierfriedhof wohnt. Mittlerweile hat Kurt bereits über 2000 Euro in die Gestaltung der Ruhestätte investiert.

Nur unweit der traditionellen Wiener Oper weht exotisches Asia-Flair durch die Bundeshauptstadt. Das "Nihon Bashi" ist nicht nur eines der wenigen japanischen Restaurants in Wien, in denen ein echter japanischer Sushi-Meister in der Küche steht, sondern bietet außerdem die einzige japanische Karaokebar. So wie im "Land des Lächelns" üblich kann hier in diskreten und schalldichten Karaokeräumen gesungen werden, ohne dass Fremde zuhören oder zusehen. "Wiener Geschichten" begleitet eine Gruppe von Japanerinnen, die in Wien wohnen, bei einem typischen japanischen Abendprogramm: gemeinsames Abendessen und anschließendes Karaoke singen. Auch der eine oder andere Sake darf dabei natürlich nicht fehlen. Beim Karaoke erleben die Japanerinnen ein Stück Heimat mitten in Wien und lassen ihren Gefühlen freien Lauf.

Ein ganz anderes Abendprogramm spielt sich zu später Stunde am Wiener Würstelstand "Bitzinger" beim Riesenrad ab. Bis fünf Uhr früh können Besucher hier ihren Hunger und Durst stillen und desto später es wird, desto mehr wird die Geduld der Verkäufer Thomas und Sasa durch die angetrunkenen Nachtschwärmer auf die Probe gestellt. Während die einen sich nur einen Snack für den Nachhauseweg vom Fortgehen holen, beschließen andere am Würstelstand gleich weiter zu feiern. Laut Geschäftsführer Thomas Eder ist die Stimmung des Öfteren bereits derart ausgeartet, dass Würstel durch die Gegend geflogen sind – kein Wunder also, dass ihn mittlerweile nur noch wenig aus der Fassung bringt...