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Ungelöst - Cold Case Austria

Staffel 2 Folge 2: Brutaler Briefträger-Mord

Staffel 2Episode 226.03.2022 • 20:15

Knittelfeld in der Steiermark 1975. Hier lebt der Briefträger Johann Fritz zusammen mit seiner Frau Luise und seinen Kindern in einer kleinen Wohnung. Es war eine glückliche Familie. Seinen Beruf übte er mit Herz und Seele aus. Auch an diesem zweiten Dezember 1975 war er wieder unterwegs. Diesmal brachte er die Pensionen in die diversen Haushalte. Er hatte fast eine Million Schilling bei sich. Doch es sollte seine letzte Runde werden. In einem Häusereingang wird er auf brutale Art und Weise aus einem Hinterhalt erschlagen. Gerüchte eines Mordkomplotts verbreiten sich. Stecken mehrere Freunde des möglichen Täters hinter der Tat?

Einer der Fälle der Österreich über Jahre hinweg in Atem hält, ist der Fall um Jennifer Scharinger. Nach einem Treffen mit ihrem damaligen Freund, in der Nacht von 21. auf den 22. Jänner, verschwindet die junge Frau auf mysteriöse Art und Weise. Bis heute fehlt jede Spur. Steckt ihr damaliger Freund hinter dem Verbrechen? Nach der Ausstrahlung unserer Sendung meldet sich eine Zeugin beim Verein Österreich findet Euch. Hat sie entscheidende Informationen?

1986. Der in Linz lebende Tibor Foco will in der Rotlichtszene Fuß fassen. Er eröffnet ein Bordell und will in der Zuhälterszene eine Größe werden. Doch in der Nacht des 14. März passiert ein schrecklicher Mord auf den Bahngleisen in Linz. In der Früh wurde eine Frauenleiche gefunden. Es handelt sich um die Prostituierte Elfriede Hochgatter. Der Körper wies zahlreiche Wunden, Prellungen und Knochenbrüche auf. Der Mörder muss mit größter Brutalität vorgegangen sein. Die Frau war zudem im Bereich des Unterleibs entkleidet. Kurze Zeit später wurde Tibor Foco, damals 29 Jahre alt, von Kriminalbeamten fest genommen. Er bestreitet die Tat begangen zu haben. Schon während des Prozesses kommen immer mehr Unregelmäßigkeiten zu Tage. So werden Zeugen unter Druck gesetzt, Aussagen werden zurückgezogen und Alibis stellen sich als falsch heraus.

Nachdem ein neuerliches Aufrollen des Prozesses abgelehnt wird, flieht Tibor Foco nach 10 Jahren Gefängnis. Bis heute fehlt jede Spur von ihm.