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So denkt Österreich

So denkt Österreich - Staffel 3 Folge 3

Staffel 3Episode 3

Gertrude und Hermann sind gerade beide in Pension gegangen und wissen mit ihrer neugewonnenen Zeit und Freizeit nicht wirklich etwas anzufangen. Er zeigt stolz sein Solitär-Spiel, dass er gerne spielt, da es nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Maximal zwei Minuten und "ich spiele es vielleicht 200 Mal pro Tag". Ah ja. Mit der Politik sind die beiden nicht zufrieden, in Sachen Klimawandel hält es Hermann mit Donald Trump. Auch er glaubt nicht daran, dass der Mensch darauf Einfluss hat - wobei er froh ist in 50 Jahren nicht mehr auf der Welt zu sein, wenn das Klima alle Stückerln spielen wird.

Der türkischstämmige Selim wird vom Team aufgeweckt, er wollte eigentlich nach der anstrengenden Nachtschicht ausschlafen. Doch fürs Fernsehen wird die Tür geöffnet. Er macht sich Gedanken darüber, wie Österreich mit Flüchtlingen umgehen soll. Er selbst hat am Bahnhof gearbeitet und das ankommende Leid gesehen. Trotzdem ist er sich nicht sicher, ob man allen helfen sollte. Er selbst übt sich im "Minimalismus", denn der Mensch braucht nicht viel zum Leben. Seines hat er dem Kampfsport verschrieben, er beherrscht viele Techniken und nennt sich "kleiner Bruce Lee".

Arthur, ein afrikanischer Priester, freut sich über den überraschenden Besuch des ATV-Teams. Er gewährt Einlass und philosophiert über die überragende Bedeutung des Gebets "Vater unser". Eines in der Früh gesprochen und schon ist man ein glücklicher Mensch, ist er sich sicher. Das Böse auf der Welt nimmt zu, doch Gott sei überall, wenn man ihn nur zulässt.

Auch Anna freut sich über den Besuch des Teams. Sie hat ihren Mann verloren, versucht trotzdem das Leben weiterhin zu genießen. Trotz Mindestpension ist Shoppen ihr größes Hobby, wobei sie vor allem bei Schuhen und Taschen nicht Nein sagen kann.