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So denkt Österreich

So denkt Österreich - Staffel 2 Folge 5

Staffel 2Episode 5

Otto und Christine sind seit 40 Jahren verheiratet und doch politisch uneins. Vor allem bei der Sinnhaftigkeit des Wählens scheiden sich die Geister. Otto hält es schlicht für vergeudete Zeit zur Wahlurne zu schreiten, doch nach so vielen Jahren Ehe hat er gelernt, dass Widerstand zwecklos ist und er macht was seine Gattin will - auch wählen gehen.

Lotte, eine ehemalige Kellnerin, hat auch die düsteren Seiten des Lebens kennen gelernt: sie war mit einem Alkoholiker verheiratet. Geschlagen, so betont sie, hat er sie jedoch nie, weil da hätte sie ihm ordentlich Paroli geboten. Derzeit regt die Pensionisten die Arbeitsmoral der Gesellschaft auf. Zu viele Menschen, auch in ihrem Bekanntenkreis, nehmen den Sozialstaat aus, dass es ein Graus ist.

Der Wiener Horst kümmert sich als Hausbesitzer vor allem liebevoll um seinen Garten. Der ganze Stolz darin ist eine Föhre. Er beklagt ebenso die Moral der heutigen Zeit in der die Menschen in der Wirtschaft vor allem lernen, andere übers Ohr zu hauen. Sein Fazit: das oberste Ziel scheint es zu sein anderen etwas wegzunehmen damit man selbst mehr hat.

Franz ist glücklich. Nach vielen Jahren haben er und sein Sohn Franz jun. wieder zu einander gefunden, als er von seiner Gattin mit der Pistole bedroht und aus der Wohnung gejagt wurde. Was die beiden nicht verstehen ist die Qualifikationsanforderung für Ministerposten. Scheinbar kann das jeder ohne einschlägige Ausbildung tun, wohingegen man für jedes Gewerbe in Österreich eine Schulung braucht.

Irene bekommt als Kellnerin viel von solchen Weisheiten zu hören. Privat schlägt sie sich jedoch nicht mit derlei irdischen Dingen herum. Sie glaubt an ein Leben nach dem Tod. Um sich spirituell weiterzuentwickeln, war sie schon bei einem geistigen Führer namens Braco und erzählt, wie es ihr dort ergangen ist.