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Pfusch am Bau

Staffel 17 Folge 09 - Pfusch am Bau

Staffel 1717.10.2021 • 20:15

Familie Huber wurde der Platz in der alten Wohnung zu eng. Daher entschloss sie sich, ein neues Eigenheim in Höhnhart im oberösterreichischen Bezirk Braunau zu errichten. Kostenpunkt: 200.000 Euro für ein 100 qm großes Ziegel-Massivhaus. Der Bungalow sollte schon längst schlüsselfertig errichtet sein, allerdings steht die Baustelle seit Monaten. Man streitet mit der Baufirma um Mehrkosten, die vorher nicht ausgemacht waren. Zur Unterstützung wird Günther Nussbaum gerufen. Der erfahrene EU-Bausachverständige soll zuerst analysieren, wie es um den halbfertigen Rohbau steht. Neben Fehlern an der Gebäudeabdichtung sowie offenen Fragen zum Fundament auf dem sehr schrägen Hand sticht ihm das Dach ins Auge. Und siehe da: man kann die Latten ohne Anstrengung mit einer Hand entfernen, die ganze Ausführung scheint nicht von Profis gemacht. Wie soll das Haus mit diesem verpfuschten Dach einen Sturm überstehen? Hier besteht akuter Handlungsbedarf. Doch als der Baufirma auch die Sanierung des verpfuschten Daches misslingt, reicht es Günther Nussbaum endgültig.

Der pensionierte KFZ-Mechaniker Wilhelm Pichler und seiner Lebensgefährtin Angelika Hofmann wollten sich im niederösterreichischen Tresdorf einen 110 qm großen Bungalow schlüsselfertig bauen lassen. Doch die Ausführung des Bauwerks macht Wilhelm Pichler unglücklich. Nach wenigen Monaten haben sich bereits Risse gebildet, die Garage ist noch nicht fertig, zu allem Überdruss arbeitet die Baufirma nicht mehr. Herr Pichler hat nämlich auf Grund der Mängel die Rechnung noch nicht komplett bezahlt. Der Bausachverständige Günther Nussbaum soll nun frischen Wind auf die Baustelle bringen. Der Grund für die Risse ist schnell gefunden: die Baufirma hat nach dem Betonieren der Überlager wohl zu schnell verputzt. Doch nun muss die Baufirma noch überzeugt werden, die Baufehler zu beheben.