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Pfusch am Bau

Staffel 16 Folge 11 - Pfusch am Bau

Staffel 16Episode 11

Seit fast 10 Jahren bewohnen Martin und Sarah Altendorfer ihr Traumhaus im oberösterreichischen Sipbachzell, welches sie seinerzeit um 350.000 Euro von einer damals renommierten Baufirma aus der Region haben errichten lassen. Mittlerweile ist diese Firma aber in Konkurs. Die Altendorfers waren mit ihrem Haus zufrieden, bis sich eine Dachrinne vom Haus löste. Eine erste Analyse ergab, dass man diese wegen Vermorschung der Fassade nicht so leicht wieder anbringen kann. Damit kommt ein Stein ins Rollen: Holzbaumeister Jürgen Mörthenhuber nimmt erste Bauteilöffnungen vor, ruft aber dann EU-Bausachverständigen Günther Nussbaum zu Hilfe. Was ist faul mit dem faulen Holzriegel-Bau?

Renate Weiermair lebt mit ihren beiden Söhnen im oberösterreichischen Micheldorf in einem Haus, das 2009 errichtet wurde. Von Anfang an gab es Probleme mit dem undichten Dach. 2019 ließ sie das Dach um 13.000 Euro sanieren, doch bei jedem Regen lebt Renate trotzdem in Angst, denn die Sanierung hat zu keiner deutlichen Verbesserung der Situation geführt. In ihrer Not wendet sie sich an EU-Bausachverständigen Günther Nussbaum, der diesmal sogar, wie ein Bergsteiger mit Seil gesichert, aufs Dach klettert. Wie erwartet findet er schlechte Spenglerarbeiten, schlecht befestigte Dachziegel und ein undichtes Unterdach. Der mit der Sanierung beauftragte Dachdecker weist jede Schuld von sich und zeigt sich unkooperativ. Kann der erfahrene EU-Bausachverständige eine Änderung seiner Haltung bewirken?