1
2
Teilen
Pfusch am Bau

Staffel 15 Folge 14 - Pfusch am Bau

Staffel 15Episode 14

Im beschaulichen Leonding bei Linz hat sich Jürgen Huemer für sich und seine vierköpfige Familie ein Eigenheim samt Grund um rund 428.000 Euro gekauft. Über einen Makler ist der Oberösterreicher 2010 an den Generalunternehmer gekommen. Der Ziegelmassivbau wurde dann 2011 errichtet. Einzug war im Februar 2012. Doch die Freude währt leider nicht lange. An diversen Ecken und Wänden im Haus treten feuchte Flecken auf: Auf den Balkonen, im Spielzimmer der Kinder, im Eingangsbereich und auch in der Garage. Der Kontakt zum Vertragspartner ist schwierig, teilweise funktioniert dies nur per Mail. Deshalb rufen Sabine und Jürgen Huemer Günther Nussbaum zu Hilfe.

Manchmal haben Keller etwas Gruseliges an sich. Im Fall von Astrid Felbermayer stimmt das leider wirklich. Die Niederösterreicherin ist im November 2016 in einen neuen 150qm großen Ziegelmassivbau in Möllersdorf gezogen. Das Haus hat samt Grund rund 319.000 Euro gekostet. Im Juni 2018 hatte die Bürokauffrau dann erstmals mit massivem, übelriechendem Schimmelbefall an den Kellerwänden zu kämpfen. Dieser wurde von einer Sanierungsfirma einmalig entfernt, doch der gesundheitsschädliche Schimmel kam wieder. Der Bauträger schiebt das Problem von sich und verweist auf Sommerkondensation. Doch stimmt das? Astrid Felbermayer wendet sich aufgrund ihrer Aussichtslosigkeit und des immer wiederkehrendes Schimmelbefalls im Keller an den erfahrenen EU-Bausachverständigen Günther Nussbaum. Dieser geht mit unterschiedlichen Messmethoden der Ursache für das stinkende Übel auf den Grund.

Vor einiger Zeit hat sich Günther Nussbaum um den verpfuschten Rohbau von Eveline Kurta in einer Kleingartenanlage im 21. Wiener Gemeindebezirk gekümmert. Vom Chef der Baufirma wurde Eveline Kurta damals ein schlüsselfertiges Haus um nur rund 140.000 Euro versprochen. Die Umsetzung des Bauvorhabens war aber von Beginn an sehr mühsam. Günther Nussbaum entdeckte bei seinem ersten Rundgang im und ums Haus zahlreiche, teils schwerwiegende Mängel und war fassungslos. Ein Schock für die Wiener Bauherrin. Günther Nussbaum schaut nun vier Monate nach seinem Erstbesuch noch einmal in der Kleingartenanlage im 21. Wiener Gemeindebezirk vorbei. Er möchte sich selbst ein Bild von den bisherigen Sanierungsarbeiten machen.