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Pfusch am Bau

Staffel 15 Folge 12 - Pfusch am Bau

Staffel 15Episode 12

Volker Hölzl und Bianca Helperstorfer wollten Anfang 2018 dem Großstadt-Dschungel Linz entfliehen. Deshalb kauften sie sich ein 150 qm großes Holzhäuschen im idyllischen Reichenau im Mühlkreis. Kostenpunkt: 214.500 Euro. Gebaut wurde der Holzriegel im Jahr 2016 von einer Privatperson, die bei einer heimischen Bau- und Zimmermeister Firma als Polier tätig ist. Diese Firma steht im Einreichplan als Planverfasser und Bauführer, der Hausverkäufer als Bauwerber. Schon bald entdecken die beiden Oberösterreicher zahlreiche Mängel an ihrem Holzhaus: Risse an den Innenwänden, Risse an den Holbalken, Probleme am Dach. Doch nicht nur Risse bereiten dem technischen Angestellten und der Gemeindebediensteten schlaflose Nächte, auch der Einreichplan stimmt mit dem Haus überhaupt nicht überein. Und es kommt noch schlimmer: An einem Herbsttag 2018 entwickelte sich der Pellet-Zimmerofen zu einer lebensgefährlichen Bedrohung. Kohlenmonoxid tritt aus, die gerufene Feuerwehr musste das gesamte Haus räumen und entlüften.

Nun hoffen Volker Hölzl und Bianca Helperstorfer auf die Expertise von Günther Nussbaum. Kann man das Holzhaus noch retten oder muss es abgerissen werden?

Tanja Swaton in Ferlach hat 2008 das großmütterliche Haus geerbt. Als sie einzog war so weit alles in Ordnung. 2013 werden die Räume innen umgestaltet, die Garage saniert und eine Terrasse angebaut. Tanja Swatons Ex-Mann beauftragte für die Arbeiten ein regionales Bauunternehmen. Insgesamt 100.000 Euro investiert die Familie. Doch seit 3 Jahren treten immer mehr Schäden auf. Die Terrasse senkt sich, in der Garage schimmelt es und im Keller rinnt Wasser durch die Steckdose. Existenzängste quälen die 2-fache Mutter, die nun um das Haus ihrer Oma bangt. Sie hofft, dass das Haus durch die Errichtung der Terrasse nicht irreparable Schäden davon getragen hat. Doch EU-Bausachverständige Günther Nussbaum findet einen Fehler nach dem anderen.