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Pfusch am Bau

Pfusch am Bau - Staffel 14 Folge 1

Staffel 14Episode 114.03.2021 • 20:15

Im Jahr 2000 errichte Familie Machanec auf einem Pachtgrund ein Haus. Schon bald gabs erste Probleme mit Feuchtigkeit im Keller. Trotz Ausbesserungsarbeiten kamen diese wieder. Nachdem der Keller nun seit 17 Jahren feucht ist, lebt Frau Machanec mit einem der massivsten Schimmelprobleme in der Geschichte von "Pfusch am Bau". Schon beim Betreten des Hauses fällt Nussbaum der Schimmelgeruch auf, den Keller, der übrigens nicht durch eine Tür zu den Wohnräumen abgetrennt ist, betritt er nicht ohne Atemschutzmaske. Er stellt schnell fest: "Das hier ist nicht mehr dramatisch – das ist lebensgefährlich. Das ist eine Sporen-, Bakterien- und Keimzucht. Und oben schläft friedlich die Mama, die schläft bald friedlich ein." Das Problem ist einerseits, dass das Wasser im Sickerschacht nicht richtig abläuft und dadurch das Haus unterspült, andererseits, dass der Keller definitiv nicht richtig abgedichtet ist. In einer Erstmaßnahme versucht Nussbaum dem Schimmelproblem durch Professionisten Herr zu werden und verordnet eine Trennung von Keller und Wohnräumen. Dann versucht er die Baufirma für den Pfusch zur Rechenschaft zu ziehen.

Fall 2: Nussbaum wird zu einem zehn Jahre alten Mehrparteienhaus in der Steiermark gerufen. Bei der Terrasse von Frau Buzzi im ersten Stock gab es Probleme mit dem Gefälle, es staute sich Wasser. Doch diese Kleinigkeit hatte massive Konsequenzen. Die Feuchtigkeit drang in die Wohnung darunter. Da der Eigentümer Herr Hiden beruflich länger im Ausland war, wurde es nicht sofort bemerkt. Konsequenz: Die gesamte Terrasse, die gleichzeitig die Decke der darunterliegenden Wohnung ist, musste abgetragen werden. Herr Hiden ist nun obdachlos, muss bei einem Freund wohnen. Das Holzriegelhaus steht aktuell ohne Dach und Fassade da, für einen Teil wurde gar ein Betretungsverbot ausgesprochen. Es muss schnellstens gehandelt werden, sonst verfällt das gesamte Haus. Doch die Baufirma ist in Konkurs und nicht alle Eigentümer können sich die auf 170.000 Euro geschätzte Sanierung leisten. Nussbaum soll nun schnell ein günstiges Sanierungskonzept aufstellen und überprüfen. Denn es darf keine Zeit mehr verloren werden.