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Pfusch am Bau

Pfusch am Bau Staffel 12 Folge 15

Staffel 12Episode 15

Bereits letzte Folge berichteten wir erneut über den Fall von Familie Kavalirek aus Velden am Wörthersee. Ihr Holzhaus war von Schimmel und holzzerstörenden Pilzen befallen, weil die Fassade nicht fachmännisch ausgeführt worden war. Doch leider war das nicht alles: Nach der Demontage der Dämm-Platten stellte sich heraus, dass es noch ein anderes Problem geben musste, denn Günther Nussbaum fand im Dachbereich verdächtige schwarze Spuren. Also wurde die gesamte Fassade wieder herunter gerissen, damit die Dampfbremse kontrolliert werden kann. Denn die hat der EU-Bausachverständige im Verdacht. Als er diesmal in Kärnten ankommt, ist das Haus nicht mehr wiederzuerkennen. "Kärntner Häuser-Strip-Tease" nennt er das salopp, doch die aufwändigen Maßnahmen waren notwendig, wenn das erst wenige Jahre alte Haus noch gerettet werden soll.

Günther Nussbaums zweiter Fall führt ihn nach Wien. Hier wurde aus einer Sanierung bei Roswitha Altingeyik ein überschwemmter Keller. Zwanzig Jahre lebte die 58-Jährige ihren Traum vom Eigenheim, bis sich vor einem Jahr plötzlich Feuchtigkeitsflecken an einer Kellerwand bildeten. Nach einem Kostenvoranschlag über 12.000 Euro beauftragte die Hausbesitzerin eine Firma mit einer neuen Außenabdichtung. Doch schon am ersten Tag kamen der Wienerin erste Zweifel. Den Bauarbeitern fehlten Werkzeuge und vertraglich vereinbarte Maschinen. Es kam zu Bauverzögerungen, die Situation war durchgängig angespannt. Nach der Abdichtung von drei Kellerwänden stellte die Firma schließlich ihre Arbeiten ganz ein. Mit dem nächsten Regen nahm das Drama seinen Lauf. 5cm hoch stand das Wasser in Roswitha Altingeyiks Wohnkeller. Inzwischen muss bei jedem stärkeren Regen Wasser abgepumpt werden, die Wände sind von Schimmel zerfressen. Der Bausachverständige Günther Nussbaum ist bereits nach den ersten Minuten sprachlos, was hier abgelaufen ist.