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Pfusch am Bau

Pfusch am Bau Staffel 12 Folge 12

Staffel 12Episode 12

In dieser spannenden Folge wird Günther Nussbaum nach Kärnten gerufen. Familie Kofler hat dort für rund 350.000 Euro ein Haus errichten lassen. Doch gleich im ersten Winter nach dem Einzug entstanden am Flachdach massive Schäden – ein Großteil der Dachkonstruktion war morsch und schimmelte. Die zuständigen Firmen gaben dem Fassadenbauer die Schuld, weil die Dämmplatten nicht bis nach oben hin geklebt worden seien. Günther Nussbaum stellt bei seinem ersten Besuch aber schnell klar, dass dies nicht die Ursache für den Schaden sein kann. Denn hier wurde bei der Dampfbremse schon massiv gepfuscht. Sämtliche Durchdringungen von Installateur und Elektriker sind nicht luftdicht ausgeführt. Günther Nussbaum will wissen, wo die Undichtheiten im Neubau sind. Deshalb macht er einen Blower Door Test. Dabei wird das ganze Haus mittels einer Nebelmaschine bei Unterdruck vernebelt. Von außen wird dann sichtbar, wo es überall Undichtheiten gibt. Das Ausmaß der Schäden überrascht selbst den Bausachverständigen enorm: überall am Dach dringt Nebel nach außen. Günther Nussbaum befürchtet das Schlimmste und lässt an einer Stelle das Dach öffnen: Und wie vermutet, ist darunter die Dachkonstruktion bereits komplett von einem holzzerstörenden Pilz befallen.

Günther Nussbaums zweiter Fall führt ihn nach Oberösterreich. Dort hat sich ein junges Paar um 130.000 Euro ein altes Häuschen gekauft. Alles schien anfangs perfekt, doch schon nach wenigen Monaten breitete sich überall Schimmel aus. Noch dazu hat das Paar Angst, dass die Statik des Hauses nicht passt. Denn aufgrund eines Wasserschadens musste das Paar einen Teil der Wand abschlagen, darunter kam ein Konstrukt zum Vorschein, dass die Hausfrau jetzt nicht mehr schlafen lässt. In der Wand des alten Hauses wurden offenbar sämtliche Materialien durcheinander gemixt und dann einfach wieder zugespachtelt. Familie Seyr befürchtet sogar, dass sich in ihren Mauern Asbestreste befinden.