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Pfusch am Bau

Pfusch am Bau Staffel 12 Folge 1

Staffel 12Episode 1

Vor mehr als fünf Jahren berichteten wir über das verpfuschte Haus von Familie Kübler aus Oberösterreich. Das junge Paar wollte das Elternhaus generalsanieren lassen, doch von Anfang an lief mit der Baufirma aus Deutschland alles schief. 70.000 Euro bezahlte die Familie an die Firma, fertiggestellt wurde kaum etwas. Das offene Dach wurde nicht richtig abgedichtet. Bei jedem stärkeren Regen lief das Wasser bis ins Kellergeschoss hinunter, wo die Familie während des Umbaus lebte. Die Folge: der Schimmel wucherte überall. Auch die Statik des Dachstuhls war in Gefahr! Da die Firma nicht mehr weiterbaute und auch der Firmeninhaber zwischenzeitlich im Gefängnis saß, blieb der Familie nichts anderes übrig, als das Haus auf eigene Kosten fertig zu stellen. Fünf Jahre nach der ersten Begehung ist der Neubau nicht wiederzuerkennen. Das Ehepaar Kübler hat jede freie Minute am Bau verbracht, gemeinsam errichteten sie sich so ihr Traumhaus. Stolz führt das Ehepaar Günther Nussbaum im neuen Heim herum. Alles scheint gut – doch plötzlich tropft dem Bausachverständigen Wasser vom Dach auf seinen Kopf. Gibt es hier erneut ein Problem?

UND: In der Steiermark hatte Gertrude Pöltl 2014 ein Holzriegelhaus errichten lassen: Es sollte für sie und ihren Lebensgefährten ein Altersruhesitz werden. Vermittelt wurde der Hausbau über eine Immobilienfirma, die mit der Baufirma eng zusammenarbeitete. Über 200.000 Euro hat Frau Pöltl bereits bezahlt, aber fertiggebaut wurde nicht. Die äußerlichen Schäden am unfertigen Haus sind bereits immens, Nässe kann ungehindert eindringen. Dennoch hat Frau Pöltl innen bereits alles eingerichtet und ist vor einigen Monaten ins Haus eingezogen. Nun soll EU Bausachverständiger Günther Nussbaum das unfertige Haus begutachten.