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Erbstreit – Der letzte Wille ist erst der Anfang!

Staffel 01 Folge 02 - Erbstreit - Der letzte Wille ist erst der Anfang!

Staffel 1Episode 204.09.2021 • 20:15

Der erste Fall führt uns in den Wiener Nobel-Bezirk Wien-Hietzing. Dort spielt sich ein Erbschaftskrimi um die Millionen einer Wienerin, die im Alter von 105 Jahren verstorben ist, ab.

Hilda und Otto Swadlo erwirtschaften zu ihren Lebzeiten ein beträchtliches Vermögen. Das Schicksal schenkt dem Hietzinger Ehepaar Wohlstand und ein langes Leben: Otto stirbt mit 91 Jahren, Hilda wird sogar 105 Jahre alt. Nur eigene Kinder sind den beiden nicht vergönnt. Auch sonst soll es keine Verwandten geben. Und so hinterlassen die Swadlos ein Millionen-Erbe ohne direkte Erben. Anspruch auf das Swadlo-Erbe stellt nicht nur ein Arzt, der die betagte Dame jahrelang behandelt hat. Im Mittelpunkt des Erbstreits steht Andreas (Anmerkung der Red.: Name geändert), der Wahl-Neffe von Hilda und Otto Swadlo. Er beruft sich auf ein mündliches Testament, das Frau Swadlo schon im Jahr 2000 vor Zeugen gemacht haben soll und das ihn zum Haupterben machen würde. Doch nach Hilda Swadlos Tod stellt sich heraus, dass ein zweites, schriftliches Testament existiert. Laut diesem Dokument erhält der Arzt den Löwenanteil des mehr als 16 Millionen schweren Swadlo-Erbes. Und plötzlich tauchen auch noch entfernte Verwandte aus Polen auf und erheben Anspruch auf das Millionen-Erbe.

Hubert Niedermayr hat es diesmal mit einem besonders emotionalen Fall zu tun. Eine Mandantin, die er schon in einem Scheidungsverfahren vertreten hat, braucht nun seine Hilfe in einem Erbstreit. Ihr Mann hat sich kurz vor Ende des Scheidungsprozesses umgebracht. Das Testament, das der Mann wenige Tage vor seinem Tod gemacht hat, birgt eine Riesenüberraschung. Er vermacht alles seiner neuen Lebensgefährtin, die er monatelang vor allen geheim gehalten hat. Auch das gemeinsame Haus soll zur Hälfte an die neue Frau gehen. Hubert Niedermayers Mandantin ist entsetzt. Verliert die Frühpensionistin ihre Existenz?

Und: In einer Wohnung in Wien-Favoriten wird ein 91-jähriger von seiner Heimhilfe tot in seinem Lehnstuhl aufgefunden. Da es kein Testament gibt, werden seine beiden Schwestern als Erbinnen eingeantwortet. Doch die beiden Frauen sind wie vom Erdboden verschluckt. Erbenermittler Herbert Gruber macht sich auf die Spur der beiden Schwestern. Der Forscher entdeckt Erstaunliches in alten Dokumenten. Der Fall dreht sich. 140.000 Euro finden neue – völlig ahnungslose – Besitzer.