ATV Aktuell präsentiert den ATV Österreich Trend, eine periodische, vierteljährliche Meinungsumfrage zu politischen und wirtschaftlichen Themen. Die Umfrage wird in Kooperation mit Meinungsforscher Peter Hajek und der Austria Presse Agentur durchgeführt und soll dazu dienen, aktuelle Meinungen zu erfassen und künftig auch Trends ablesen zu können.

WIR HABEN DIE FAKTEN

ATV Aktuell präsentiert den ATV Österreich Trend, eine periodische, vierteljährliche Meinungsumfrage zu politischen und wirtschaftlichen Themen. Die Umfrage wird in Kooperation mit Meinungsforscher Peter Hajek und der Austria Presse Agentur durchgeführt und soll dazu dienen, aktuelle Meinungen zu erfassen und künftig auch Trends ablesen zu können.

SPÖ GEHT MIT STABILEN WERTEN IN PARTEITAG

Die SPÖ geht mit stabilen, aber keinen überragenden Werten in ihren Bundesparteitag. In der Sonntagsfrage des Österreich-Trends für APA und ATV liegt man bei 23 Prozent und damit weit hinter der ÖVP zurück, für die 34 Prozent ausgewertet wurden. Pamela Rendi-Wagner, die sich am Samstag der Wiederwahl als Parteivorsitzende stellt, hat den stärksten Rückhalt in der eigenen Wählerschaft. Darüber hinaus wirkt sie kaum.

KANZLERFRAGE

Bei der (hypothetischen) Kanzler-Direktwahl büßt Regierungs- und ÖVP-Chef Sebastian Kurz zwar leicht ein, ist mit 42 Prozent aber klar an der Spitze. Seine erste Verfolgerin Rendi-Wagner wünschen sich nur 20 Prozent als Regierungschefin. Kickl bevorzugen nur 14 Prozent und damit weniger als seinen Vorgänger Norbert Hofer im April (17 Prozent). Auffällig ist für Hajek der Aufwärtstrend von NEOS-Obfrau Beate Meinl-Reisinger mit 13 Prozent, womit sie sogar über dem Wert ihrer Partei liegt. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) stagniert bei elf Prozent.

Angesichts des bevorstehenden Parteitags richtet Hajek diesmal einen genaueren Blick auf die SPÖ und der zeigt, dass Parteichefin Rendi-Wagner aktuell wenig über die eigenen Parteigrenzen hinaus wirkt. Denn auf die Gesamtbevölkerung bezogen sehen mehr - konkret 26 Prozent - Doskozil als den besseren Spitzenkandidaten. Rendi-Wagner käme nur auf 20 Prozent.

RENDI-WAGNER INNERHALB DER SPÖ VORNE

Immerhin bei der Wählerschaft der eigenen Partei hat die SPÖ-Chefin mit 45 Prozent die Nase vorne. Hier kommt Doskozil mit seinem Rechtskurs denkbar schlecht an. Nur neun Prozent hätten ihn gerne als Spitzenkandidaten, womit er auch deutlich hinter Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (26 Prozent) und selbst hinter Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (10 Prozent) läge, der an sich in allen Wählergruppen schwache Werte aufweist.

Interessantes Detail ist, dass gerade Ludwig, der die Grünen durch die NEOS als Koalitionspartner ersetzt hat, bei den Wählern der Ökopartei mit Abstand als geeignetster Spitzenkandidat durchkäme. Selbst Doskozil gefiele den Grün-Wählern besser als Listenerster bei den Sozialdemokraten als Rendi-Wagner. Freilich nirgendwo käme der burgenländische Landeshauptmann besser an als bei den Sympathisanten der Freiheitlichen. Dort hielten gleich 51 Prozent Doskozil für den besten Spitzenkandidaten, aber nur sieben Prozent Rendi-Wagner.

ZUR UMFRAGE

Der "ATV Österreich Trend" ist eine regelmäßige Meinungsumfrage von ATV in Kooperation mit der APA, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Peter Hajek.

Diese gibt ein Abbild der politischen Großwetterlage sowie aktueller Themen. Die Befragung wird alle zwei Monate unter 800 Österreicherinnen und Österreichern repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren durchgeführt und erfolgt nach den Richtlinien zur Wahlforschung des VdMI.

Die Erhebung wird im Methodenmix Telefon und Online durchgeführt, und es werden mindestens 800 Wahlberechtigte befragt. Die maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse beträgt +/- 3,5 Prozent. Diese und alle weiteren Erläuterungen zum Studiendesign werden auch auf der Homepage www.peterhajek.com veröffentlicht.