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So denkt Österreich

Folge 2

So denkt Österreich

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Fathi, ein Österreicher mit türkischen Wurzeln, öffnet die Türe mit den Worten: „Ich hab’ viel zu erzählen.“ Seine Großeltern sind nach Österreich gekommen um hier Geld zu verdienen und dann wieder zurück in die Türkei zu ziehen. Laut Fathi ist der Plan schief gelaufen, denn seine ganze Familie lebt noch immer hier in Österreich. Daher hat der junge Mann ein Ziel: er möchte wieder zurück in die Heimat seiner Vorväter. Als stolzer Erdogan-Anhänger versteht er die Hetze vieler Europäer auf den türkischen Volkshelden überhaupt nicht. Hinter einer anderen Türe verbirgt sich die bewegte Geschichte von Marianne, die vor ein paar Jahren ihren geliebten Mann Herbert verloren hat. Bis auf seine Sammelstücke ist ihr nicht viel geblieben und auch diese sind eigentlich fast nicht mehr vorhanden. Das meiste hat sie verkauft – an Menschen die solche Dinge brauchen. Der Rest kam ihr auf seltsame Weise abhanden. Das Leben war aus ihrer Sicht nicht so gut zu ihr. Sie war obdachlos, im Gefängnis und Geld hatte sie auch nie viel. Für Marianne stellt sich auch die Frage über die Sinnhaftigkeit der Menschheit: Was und warum leben wir eigentlich und welche Aufgabe haben wir? Wesentlich glücklicher sind Friedrich und Edith. Sie sind seit 40 Jahren verheiratet und haben alle Höhen und Tiefen gemeinsam durchgestanden. Der Mann bastelt und die Frau häkelt Puppenkleider. So verbringen sie die kalten Wintertage und auch manchen zu heißen Sommertag in ihrer Wohnung. Mit der Politik sind die beiden jedoch gar nicht zufrieden. Vor allem entrüstet die beiden die Pensionshöhe. Denn wenn man heutzutage nach 45 Berufsjahren fast am Hungertuch nagen muss, sollte das den Politikern zu denken geben. Feen und Elfen leben gemeinsam mit Brigitte, einer jungen Schamanin, zusammen. Sie liebt Traumreisen in fantastische Tierwelten oder nach Hawaii. Ganz begeistert ist sie von einem erst neulich gefundenen Hexenbesen, der im Innenhof gelegen ist. Anfangs wurde ihr schwarz vor Augen, als sie den Besen berührte. Doch nun ist sie glücklich, denn er hat zur Trennung mit ihrem Freund geführt. Ein „Männer-weg-wisch-Besen“ sozusagen. Mit der Politik ist die Schamanin zufrieden, die Politiker sind aus ihrer Sicht fleißig und arbeiten. Sie glaubt an das Gute im Menschen und in den Politikern.

Reportage | 2017