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So denkt Österreich

Folge 3

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Hinter der ersten Tür dieser Folge lebt ein ehemaliger Rocker. Messerstiche und Schießereien zählten zu seinem Leben genauso wie guter Sex. Mittlerweile ist er in Pension und lässt es deutlich ruhiger angehen – nicht mehr bei jeder Kleinigkeit wirft er einen Aschenbecher quer durch die Bar. Respekt ist für ihn aber nach wie vor ein großes Thema. Insbesondere vor Menschen die in Armut bzw. als Sozialhilfeempfänger leben. Darum kann er auch absolut nicht verstehen warum die Politik diesen Menschen Steine in den Weg legt wenn sie sich ein Körbchengeld dazuverdienen möchten. Das Team stößt auf einen waschechten Rapidfan. Sein Vorzimmer und der gesamte Keller sind in grün-weiß gehalten. So sehr er das runde Leder liebt, die Gewaltbereitschaft findet er höchst bedauernswert. Das fängt schon beim U-Bahn-Fahren an: für ihn schon fast ein lebensgefährliches Unterfangen. Politisch stört den ehemaligen Postler die soziale Ungerechtigkeit: dass oft Menschen die jahrzehntelang hart gearbeitet haben trotzdem nur mit Mindestsicherung in Pension gehen und genauso viel erhalten wie die Faulen, die nur zu Hause sitzen und nichts tun. Ganz anders sieht es dieser Wiener: Nichts zu tun ist mindestens genauso anstrengend. Als Langzeitarbeitsloser kann er keinen Sinn mehr darin erkennen sich täglich nach Arbeit umzusehen. Denn so ein Tagesablauf ohne Aufgabe ist an und für sich schon eine Herausforderung. Bei einem Hausbesuch in Oberösterreich steht ganz klar die Familie als Hauptwert im Vordergrund: Der Schwiegersohn macht gerade der Schwiegermutter die Haare und beklagt, dass er sich von der Politik das Einhalten von Wahlversprechen wünscht. Gerade im Gesundheitssystem werden ältere Menschen ganz klar benachteiligt und die Leistungen lassen zu wünschen übrig. Aus seiner Sicht werden alte Mensch und ihre Bedürfnisse nicht ernst genug genommen.

Reportage