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ATV Die Reportage

Würstelstand

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Die Wiener Würstelstände sind nicht nur die österreichische Antwort auf Fast-Food, sie sind auch fester Bestandteil der Großstadtkultur. Hier treffen alle gesellschaftlichen Schichten bei Burenheidl, 16er-Blech und „an Bugl“ aufeinander. ATV Die Reportage zeigt den Alltag der Würstelbudenbetreiber und deren Gäste. Die Würstelstände haben in Wien lange Tradition. Sie wurden während der k.u.k. Monarchie gegründet, um Kriegsinvaliden ein Einkommen zu sichern. Wiens älteste, noch bestehende Bude, ist Leo’s Würstelstand. Besitzern Vera Tondl ist mit den Würsteln Wiens im Geschäft ihrer Väter und Großväter groß geworden. Doch die Zeiten haben sich geändert und ihr Stand kämpft gegen die zunehmende Konkurrenz der Kebap Buden. Sehr zum Ärger von Frau Tondl gelten dort auch noch die Essensgutscheine der Stadt Wien, die ihr verweigert werden. ATV Die Reportage geht außerdem der Frage nach, warum neben nahezu jeder Würstelbude ein Kebap Stand zu finden ist und lässt Kebap Besitzer und einen Sprecher des Marktamts zu Wort kommen. Wiener Urgestein aus Hütteldorf Ganz anders sind die Sorgen von Würstelverkäufer Peter. Der kämpft mit der Langeweile an einem regnerischen Tag. Erst mit Einbruch der Nacht erwacht beim Hütteldorferstadl, in einer berüchtigten Wiener Straßenmeile, die Kundschaft. Der hartgesottene Bursche hat schon so einiges erlebt und bewaffnet mit Wiener Schmäh, Hot Dog, Käsekrainern und einem abgebrochenen Tischbein stellt er sich dem Arbeitstag. Champagner beim Würstelstand im 1. Bezirk Wie aus einer anderen Welt erscheint da der Würstelstand bei der Albertina. Er zählt zu den nobelsten Wiens. Bedient werden Geschäftsleute, Operngäste und Nachtschwärmer vom schlagfertigen, gebürtigen Türken Dursum. Zwischen Champagner, Debreziner und den Witzen des Würstelverkäufers fühlen sich die Stammkunden wohl. Das schärfste Würstel von Wien Peter, ein junger Wiener Unternehmer, hat den Würstelstand am Quellenplatz von seiner Mutter übernommen. Da sein Stand oftmals mit einer Bierinsel verwechselt wird, will er seine Angebotspalette im Wurstbereich erweitern. Dazu hat er die schärfsten Soßen Wiens gezaubert, darunter die „Witwen-Macher“, der sich nur ganz harte Burschen stellen. Fußballkampf vorm Würstelstand Heiß her geht es auch am Würstelstand am Prater. An Matchtagen herrscht beim Treffpunkt der Rapidfans Ausnahmezustand. In der kleinen Bude drängen sich zehn Mitarbeiter um den Rufen nach Bier und Wurst der großteils angeheiterten Fans gerecht zu werden. Die größte Gefahr besteht jedoch für die Tageslosung. Aus Angst vor Überfällen wird diese sofort zu dritt zur Bank gebracht.

Reportage | 2010