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Pfusch am Bau

Folge 6

Pfusch am Bau

Folge 6

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Wenn die Traumwohnung zum Albtraum wird! Wer Opfer von verpfuschten Bauarbeiten wird, muss hart um sein Recht und sein verlorenes Geld kämpfen. Die Familien sind am Ende und streiten mit den zuständigen Baufirmen. Wird die Gerechtigkeit siegen und das Schicksal der Häuslbauer ein positives Ende finden? Pfusch am Bau geht in die 10. Staffel! Über 150 Häuser und Wohnungen hat der Bau-Profi Günther Nussbaum in den letzten fünf Jahren im Rahmen der Sendung bereits begutachtet! Bei etlichen Fällen konnte der EU-Bausachverständige zwischen den Baufirmen und den betroffenen Familien vermitteln. Nach jahrelangen Streitigkeiten wurde endlich saniert. Auch in der neuen Staffel steht Günther Nussbaum verzweifelten Bauherren mit Rat und Tat zur Seite und sagt Schimmel, feuchten Kellern, Mauerrissen und anderen Baumängeln den Kampf an. Doch der Experte deckt nicht nur Fehler auf: Er konfrontiert die Baufirmen und lässt sich von bissigen Anwaltsbriefen der Bauunternehmer nicht einschüchtern. Bereits letzte Woche berichteten wir über den Fall von Nicole Blajs und Michael Lopar im Kärntnerischen Haimburg. Beide hatten sich hier für jeweils 140.000 Euro eine Eigentumswohnung in einem Mehr-Parteien-Haus gekauft. Erst danach kamen ihnen Zweifel an der Ausführung des Bauwerks und sie riefen Günther Nussbaum zu Hilfe. Der fand tatsächlich einige Fehler. Am meisten Sorgen machte ihm allerdings die Hanglage des Gebäudes. Hier ist eine korrekt ausgeführte Rutsch-Sicherung und ein gutes Fundament besonders wichtig. Doch die bei der ersten Begehung gefundenen zahlreichen anderen Mängel ließen den Bausachverständigen stark daran zweifeln. Das skurrile an der Geschichte: Hier hat kein Bauträger gebaut, sondern ein Privatmann einfach Häuser errichtet und dann Wohnungen samt Grund wieder verkauft. Das Bauträgervertragsgesetz gilt somit nicht und der Verkäufer sieht sich daher auch nicht recht für die Mängelsanierung verantwortlich. Nach dem Dreh bewegte man sich dann aber doch aufeinander zu und es wurde eine gemeinsame Begehung mit allen Beteiligten und deren Rechtsvertretern vereinbart. Als Günther Nussbaum dann aber wieder in Kärnten ankommt, gibt es eine böse Überraschung: Die Gegenseite sagt kurzfristig ab und lässt die Geschädigten wieder einmal im Regen stehen. Das lässt der Bausachverständige aber nicht auf sich sitzen und beginnt gemeinsam mit den Eigentümern das fragliche Fundament freizugraben – und siehe da: Plötzlich taucht ein Mann auf dem Grundstück auf, der die Begutachtung ausspionieren will. Der hat die Rechnung aber ohne Günther Nussbaum gemacht, denn dieser ahnt gleich, was gespielt wird, nimmt sich den Fremden zur Brust und lässt dem nicht erschienen Verkäufer auch gleich noch ausrichten, dass hier Gefahr im Verzug besteht, denn von einem ordentlichen Fundament ist hier weit und breit keine Spur! Im niederösterreichischen Lanzendorf steht das Haus von Philipp Degenfeld. Um für seine Lebensgefährtin und den Sohn mehr Platz zu schaffen baute er vor drei Jahren zu. Doch das neue Dach macht Probleme. Es gibt Undichtheiten und auch die optische Ausführung sagt dem Eigentümer nicht sehr zu. Sowohl die Dachdeckerfirma, als auch Herr Degenfeld sehen sich im Recht. Mittlerweile steht man mit wechselseitigen Klagen vor Gericht. Herr Degenfeld hat im Prozess zwar schon eine Beweissicherung durchführen lassen, aber jetzt möchte er auf Nummer sicher gehen und ruft Günther Nussbaum zu Hilfe. Lange muss der EU-Bausachverständige und Dachdeckermeister auch nicht nach Mängeln suchen. Beim Unterdach, den Anschlüssen, den Spengler arbeiten und den Dachsteinen, egal wo er hinsieht findet er Ausführungsfehler.

Reportage | A 2014

Auch hier hat Pfusch keine Chance