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ATV Aktuell Österreich Trend

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Wir haben die Fakten

ATV Aktuell präsentiert den ATV Österreich Trend, eine periodische, vierteljährliche Meinungsumfrage zu politischen und wirtschaftlichen Themen. Die Umfrage wird in Kooperation mit Meinungsforscher Peter Hajek durchgeführt und soll dazu dienen, aktuelle Meinungen erfassen und künftig auch Trends ablesen zu können.

„ATV Österreich Trend“: Rendi-Wagner ist für 59 Prozent noch nicht im Amt angekommen

Nur 19 Prozent finden, dass Rendi-Wagner bereits einige politische Eckpfeiler eingeschlagen hat. Außerdem abgefragt: Macht Herbert Kickl gefühlt, was er will?

Das Zeugnis für Pamela Rendi-Wagner als Parteivorsitzende der SPÖ fällt nüchtern ausDenn die ÖsterreicherInnen wurden zu Rendi-Wagner, die seit rund 100 Tagen im Amt ist, befragt, welcher Meinung sie eher zustimmen: So teilen 19 Prozent der Befragten die Ansicht „Rendi-Wagner ist in ihrem Amt angekommen und hat bereits einige politische Eckpfeiler eingeschlagen“. 59 Prozent schließen sich allerdings folgender Aussage an: „Rendi-Wagner ist in ihrem Amt noch nicht angekommen, man bekommt von ihrer Arbeit fast nichts mit“.

Außerdem wurden die ÖsterreicherInnen zu Herbert Kickls Sicherheitspolitik befragt. So mussten die Befragten beantworten, inwiefern sie folgender Aussage zustimmen: „Herbert Kickl hat in der Sicherheitsfrage der Regierung seinen Stempel aufgedrückt und macht, was er will, ohne auf die ÖVP Rücksicht zu nehmen.“ 21 Prozent sind „absolut“ dieser Meinung. 33 Prozent stimmen der Aussage „eher“ und 19 Prozent „eher nicht“ und 11 Prozent „gar nicht“ zu.

Umfrage vom Österreichtrend

Die Sonntagsfrage

Die neuen Ergebnisse des „ATV Österreich Trend“ zeigen, dass bei der klassischen Sonntagsfrage nach wie vor alles beim Alten ist. Die ÖVP liegt klar auf Platz 1 mit 34 Prozent, gefolgt von der SPÖ mit 27 und der FPÖ mit 23 Prozent. NEOS liegen bei 8 Prozent. Grüne bei 6 Prozent und die Liste Pilz bei 1 Prozent.

Peter Hajeks Fazit zu den Ergebnissen lautet: „Der Wählerzuspruch zu den einzelnen Parteien ist im langfristigen Verlauf sehr stabil. Die Regierungsparteien sind derzeit wenig gefordert, auch weil die SPÖ unter Rendi-Wagner für die Wähler wenig spürbar ist. Zudem schafft es die Regierung immer wieder, eigene Fehler wie z.B. den halben Feiertag am Karfreitag schnell, zu korrigieren. Die FPÖ setzt zudem weiterhin auf das Thema Sicherheit, das von Innenminister Kickl klar besetzt wurde. Damit hat die Partei weiterhin ein klares Profil, was insbesondere für die blauen Kernwählerschichten von Bedeutung ist.“

Sonntagsfrage

Bekanntheitsgrad der Spitzenkandidaten ausbaufähig

Die Frage, inwiefern die Österreicher den einzelnen EU-(Spitzen)kandidaten vertrauen, kam zu folgendem Ergebnis:

Othmar Karas (ÖVP): 37 Prozent stimmten für „sehr“ bis „eher“ und 38 Prozent für „weniger“ bis „gar nicht“. 17 Prozent gaben "kenne ich nicht" an. 
Andreas Schieder (SPÖ): 32 Prozent stimmten für „sehr“ bis „eher“ und 36 Prozent für „weniger“ bis „gar nicht“. 22 Prozent gaben "kenne ich nicht" an.
Werner Kogler (GRÜNE): 28 Prozent stimmten für „sehr“ bis „eher“ und 41 Prozent für „weniger“ bis „gar nicht“. 21 Prozent gaben "kenne ich nicht" an.
Harald Vilimsky (FPÖ): 25 Prozent stimmten für „sehr“ bis „eher“ und 42 Prozent für „weniger“ bis „gar nicht“. 23 Prozent gaben "kenne ich nicht" an. 
Johannes Voggenhuber (JETZT): 23 Prozent stimmten für „sehr“ bis „eher“ und 47 Prozent für „weniger“ bis „gar nicht“. 20 Prozent gaben "kenne ich nicht" an. 
Karoline Edtstadler (ÖVP): 21 Prozent stimmten für „sehr“ bis „eher“ und 34 Prozent für „weniger“ bis „gar nicht“. 36 Prozent gaben "kenne ich nicht" an.
Sarah Wiener (GRÜNE): 21 Prozent stimmten für „sehr“ bis „eher“ und 46 Prozent für „weniger“ bis „gar nicht“. 23 Prozent gaben "kenne ich nicht" an. 
Claudia Gamon (NEOS): 17 Prozent stimmten für „sehr“ bis „eher“ und 29 Prozent für „weniger“ bis „gar nicht“. 43 Prozent gaben „kenne ich nicht“ an.

Peter Hajeks Fazit lautet: „Dass Othmar Karas über die besten Werte verfügt und Claudia Gamon die geringste Bekanntheit hat, war zu erwarten. Auffallend ist, dass alle Kandidatinnen und Kandidaten bei ihrer Bekanntheit noch Luft nach oben haben, so zum Beispiel auch Staatssekretärin Edtstadler. Zweite Auffälligkeit ist, dass es keinen Kandidaten gibt, der deutlich über die eigene Wählerschaft hinausstrahlt und größere Wählergruppen an sich binden kann.“

Zur Umfrage

Der "ATV Österreich Trend" ist eine regelmäßige Meinungsumfrage von ATV, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Peter Hajek Public Opinion Strategies. Bei der aktuellen Umfrage wurden 800 wahlberechtigte Österreicher(innen) ab 16 Jahren zu politischen Themen befragt.

Die Umfrage wurde zwischen dem 21. und 28. Februar 2019 durchgeführt, die maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse liegt bei +/- 3,5 %. Der „ATV Österreich Trend“ wird seit Jänner 2009 regelmäßig erstellt und dient dazu, aktuelle Meinungen und Trends ablesen zu können.