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ATV Aktuell Österreich Trend

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Wir haben die Fakten

ATV Aktuell präsentiert den ATV Österreich Trend, eine periodische, vierteljährliche Meinungsumfrage zu politischen und wirtschaftlichen Themen. Die Umfrage wird in Kooperation mit Meinungsforscher Peter Hajek durchgeführt und soll dazu dienen, aktuelle Meinungen erfassen und künftig auch Trends ablesen zu können.

Positionen für die Wien-Wahl sind bezogen

Das Meinungsforschungsinstitut Unique Research unter der Studienleitung von Meinungsforscher Peter Hajek hat im neuen "ATV Wien Trend" 1.600 wahlberechtigte WienerInnen zur bevorstehenden Wien-Wahl befragt. Es wurden unter anderem die Sonntagsfrage, die Bürgermeisterfrage und die Koalitionspräferenz abgetestet.

Derzeit liegen die Wien-Parteien bei der Sonntagsfrage hochgeschätzt:

SPÖ: 41 Prozent
ÖVP: 20 Prozent
Grüne: 15 Prozent
FPÖ: 9 Prozent
NEOS: 7 Prozent
Strache: 5 Prozent

Sonntagsfrage

Die Parteien im Überblick

Die Hochschätzung stellt keine Prognose über den Wahlausgang am 11. Oktober 2020 dar, sondern skizziert die Stimmung zum Erhebungszeitpunkt, also fünf bis sechs Wochen vor der Wahl.

Die voraussichtliche Wahlbeteiligung liegt derzeit mit 65 Prozent deutlich unter der Beteiligung von 2015 (74,8%). Signifikant mobilisiert sind derzeit SPÖ- und Grün-Wähler, unterdurchschnittlich die Strache-Wähler.

Die Werte der Parteien sind in den einzelnen Gewichtungsschritten relativ stabil. Die Deklarationsquote der ganz sicheren Wahlteilnehmer für eine Partei ist mit 80 Prozent hoch. 15 Prozent geben an unentschlossen zu sein (= rund 100.000 Wähler/innen bei 65 Prozent Wahlbeteiligung).

Die SPÖ liegt sehr stabil in den einzelnen Gewichtungsschritten und zeigt sich deutlich robuster als vor dem Sommer. Ihre Wähler/innen sind sich der Stimmabgabe relativ sicher (60%). 

Auch die Werte der FPÖ zeigen kaum Schwankungen, die Blauen sind aber derzeit tendenziell im einstelligen Bereich verortet. Die FPÖ kann auf ihre verblieben Wähler bauen, 53 Prozent wollen die Blauen ganz sicher wählen. Dafür hat man unter Unentschlossenen (4%) und Second Choice-Wählern (3%) nur mehr geringes Potential. Abflusstendenzen gibt es gleichermaßen zu ÖVP und Team Strache.

Die Grünen zeigen sich solide, ein klarer Zuwachs im Vergleich zur Gemeinderatswahl 2015 ist erwartbar (11,84%). Die grüne Wählerschaft ist aber traditionell wenig abgesichert (43% ganz sicher). 

Die ÖVP schwankt von allen Parteien in den einzelnen Gewichtungsschritten am stärksten. Die Wähler sind gut mobilisiert, die deklarierten VP-Wähler sind gut abgesichert (55% ganz sicher) und unter den Unentschlossenen hat die ÖVP annähernd große Potentiale (11%) wie die SPÖ (13%). 

NEOS sind stabil in den Gewichtungen rund um das Ergebnis aus der Gemeinderatswahl 2015. Die pinke Partei hat traditionell unsichere deklarierte Wähler (25% ganz sicher), aber gute Werte bei Second Choice-Wählern.

Das Team Strache ist am schwersten einzuschätzen, da es keine aktuellen Vergleichswerte gibt. Die Chancen auf den Einzug in den Gemeinderat sind nach wie vor intakt. 58 Prozent der Strache-Wähler wollen ihn auch sicher wählen. Allerdings sind die Wähler derzeit am schwächsten mobilisiert und bei den Unentschlossenen weist Strache mit 2 Prozent das geringste Potential aller Parteien auf.

Bevorzugte Regierungskoalition der Wienerinnen und Wiener

Was die Koalitionspräferenz angeht, zeigt sich kein klares Bild. Am Populärsten ist die derzeitige Variante Rot-Grün mit allerdings nicht überragenden 28 Prozent. Dahinter folgt Rot-Türkis mit 19 Prozent. Die angesichts der Umfrageergebnisse sehr unwahrscheinliche Variante mit ÖVP, Grünen und NEOS präferieren bloß 13 Prozent.

Koalitionspräferenz

Zur Umfrage

Der "ATV Österreich Trend" ist eine regelmäßige Meinungsumfrage von ATV, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Peter Hajek Public Opinion Strategies. 

Bei der aktuellen Umfrage wurden 1.600 wahlberechtigte WienerInnen ab 16 Jahren zu politischen Themen befragt. Die Umfrage wurde zwischen dem 28. August bis 4. September 2020 durchgeführt, die maximale Schwankungsbreite der Ergebnisse liegt bei +/- 2,4 %.