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24 Stunden - Polizeieinsatz in Graz

Folge 7

24 Stunden - Polizeieinsatz in Graz

Folge 7

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Dieser Einsatz sorgt selbst bei hartgesottenen Polizeibeamten für Kopfschütteln: während Angehörige sich um die Organisation eines Grabes am Grazer Urnenfriedhof kümmern, wird deren Auto auf dem Parkplatz aufgebrochen. Die Handtasche der Frau, in der sich nicht nur über tausend Euro Bargeld sondern auch sämtliche persönliche Dokumente befinden, wird gestohlen. Die Täter sind auf der Flucht. Während Gruppeninspektorin Anita und Inspektorin Natascha versuchen die aufgebrachten Diebstahlopfer zu beruhigen und Einbruchsspuren an dem Fahrzeug sichern, fahnden andere Streifen nach den flüchtigen Dieben. Und tatsächlich wird schon bald gemeldet, dass Kollegen am Stadtrand von Graz ein Fahrzeug angehalten haben, das teilweise mit der Beschreibung des Fluchtautos übereinstimmt. Auch eine Handtasche wurde in dem Auto gefunden. Es kommt zu einer Gegenüberstellung des Diebstahlopfers mit den mutmaßlichen Tätern. Während einer Streife um den Griesplatz werden die Beamten der Polizeiinspektion Karlauerstraße von Passanten angehalten und um Hilfe gebeten. Denn sie haben beobachtet, wie ein etwa dreijähriges Kind dort ohne Begleitung unterwegs war. Das Kleinkind ist sogar bei Rot über eine Ampel gelaufen – bei einem derart stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt könnte das fatale Folge haben. Laut den Augenzeugen ist das Kind schließlich in einem Wohnhaus verschwunden. Die Polizisten machen die Mutter des Kindes in dem Haus ausfindig und stellen sie zur Rede. Mit einer Gefährdung für Kinder haben es die Beamten auch bei dieser Amtshandlung zu tun: Mieter einer Grazer Wohnsiedlung melden, dass eine Nachbarin von ihrem Balkon aus einen Aschenbecher in den Innenhof geworfen hat – auf die dort spielenden Kinder. Die Anruferin gibt zudem an bereits des Öfteren Probleme mit der Frau gehabt zu haben und dass dies nicht ihre erste derartige Drohung gegenüber den kleinen Mädchen und Jungen war. Die Polizisten statten der Frau einen Besuch ab und befragen sie über ihre Sicht der Dinge. Die Pensionistin gibt tatsächlich zu einen Aschenbecher vom Balkon geworfen zu haben, sieht darin allerdings kein Problem, schließlich hat sie ja keines der Kinder getroffen… Während einer nächtlichen Amtshandlung am Griesplatz bemerken die Beamten einen Radfahrer, der unerlaubterweise am Gehsteig unterwegs ist. Der Mann wird angehalten und reagiert aufmüpfig. Er kann keinen Ausweis vorzeigen und wird aufgrund seines Verhaltens zu einem Alkotest aufgefordert. Daraufhin reagiert der Mann immer aggressiver, er weigert sich den Test durchzuführen. Dabei gelten genauso wie für Autofahrer auch bei Radfahrern Strafen für alkoholisiertes Fahren, die Grenze liegt 0,8 Promille. Die Amtshandlung entwickelt sich zu einer Geduldsprobe für die Grazer Polizisten.

Reportage | A 2014