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24 Stunden - Die Lebensretter

Verletzung beim Schulsport

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Verletzung beim Schulsport

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Das Team "Ernst" (Ernstl, Bibi und Alex) hat heute einen 24-Stunden-Dienst und der beginnt schon in aller Früh. Sehr zeitig muss gleich der Einsatzwagen nachbestückt und kontrolliert werden. Bibi und Ernstl kümmern sich um die medizinischen Einrichtungen, während Alex, der Einsatzlenker, sich um den Motor und die Blaulichter kümmert. Es ist anzunehmen, dass sie heute öfters eingesetzt werden. Ein paar Minuten später geht es auch schon los, die Sirene in der Station läutet. Der Einsatzcode lautet „Mann mit Stechen in der Brust“. Nur wenige Minuten später sind die drei Mitarbeiter der Berufsrettung vor Ort, doch einen Patienten sucht Ernstl vergebens. Laut Ansage sollte er vor dem Haus Nummer 2 warten, doch da steht niemand. Ernstl lässt Alex Passanten befragen, während er selbst mit Bibi das Haus durchsucht und jeden einzelnen Mieter nach dem Patienten fragt. Auch ein anderes Team aus der Rettungsstation Favoriten ist heute unterwegs. Das Team "Thomas" wird zu einem Notfall in eine Schule gerufen. Dort hat sich ein 13jähriger Schüler beim Sport verletzt. Der aufgeregte Sportlehrer hat die Rettung alarmiert, nachdem er den Schüler auf das Krankenzimmer der Schule gebracht hat. Auf den ersten Blick geht es dem jungen Mann gut und er zeigt keine grobneurologischen Auffälligkeiten. Doch die Sanitäter Wolfgang und Gregor wollen sich nicht auf die erste Diagnose verlassen und beschließen den Burschen in ein Krankenhaus zu überstellen. Zu leicht übersieht man nämlich innere Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule. Und ein Verkehrsunfall am Rande der Stadt. Eine Frau wurde beim Überqueren der Straße von einem Auto niedergefahren. Ernstl und sein Team sind alarmiert und eilen der Frau zu Hilfe. Auch die Polizei und ein Notarzt der Berufsrettung sind am Unfallort sowie zahlreiche Schaulustige. Der Unfall ereignete sich in Ernstls Wohngegend. Viele der Personen, wie auch die Patientin selbst, sind dem Sanitäter bekannt. Für Ernstl ist nach einem kurzen Check vor allem eines wichtig: die Patientin sicher, stabil und auf dem schnellsten Wege in ein Unfallkrankenhaus zu bringen. Doch das wird schwieriger als gedacht, denn die verletzte Frau schreit vor Schmerzen. Zwar sind die äußeren Verletzungen überschaubar, keiner der anwesenden Sanitäter kann aber mit Genauigkeit sagen, welche inneren Verletzungen die Patientin hat. Vor allem ihr Becken scheint verletzt zu sein.

Reportage | A 2012